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Steuer-News: Das Steuerentlastungsgesetz und die neue Steuer-Deadline

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Große Steuer-News und Entlastungen für alle Bürger*innen:
Die Frist für die Abgabe der Steuererklärung wurde verlängert. Statt dem 31. Juli ist der neue Steuerstichtag der 31. Oktober 2022. Dadurch wird Steuerzahlenden mehr Zeit gegeben, die sie durch die massiven Belastungen der Corona-Pandemie verloren haben. Wer die Steuererklärung noch nicht abgegeben hat, hat nun vier Monate Zeit gewonnen, um das beste steuerliche Ergebnis für sich rauszuholen.
Einfach, bequem, sicher und sehr schnell können alle ihre Einkommensteuererklärung mit Taxfix erledigen – per Handy oder über die Desktop-Version.

Außerdem verabschiedete der Bundesrat am 20. Mai das Steuerentlastungsgesetz, das am 12. Mai 2022 vom Bundestag beschlossen wurde. Dieses Entlastungsgesetz soll Bürger*innen künftig helfen, die steigenden Kosten für etwa Heizöl, Gas, Sprit und Strom aufzufangen.

Infos zum neuen Steuerentlastungsgesetz von Taxfix-Experte Florian Machnow

Florian Machnow von Taxfix

Energiepreispauschale (EPP) in Höhe von 300 Euro

Alle aktiv Erwerbstätigen haben Anspruch auf die Energiepreispauschale ab dem 1. September 2022. Die Auszahlung erfolgt über den Arbeitgeber. Die Pauschale ist steuerpflichtig, aber wird bei Sozialleistungen nicht als Einkommen berücksichtigt. Empfänger*innen von Versorgungsbezügen (insbesondere Beamtenpensionäre) sowie Rentner, die keine Einkünfte erzielen, als auch Bezieher*innen von ausschließlich sonstigen Einkünften haben keinen Anspruch auf die Pauschale. Jede*r mit einem hohen Einkommen zahlt 42 Prozent Steuern. Dann bleiben von der Pauschale gegebenenfalls nur 167 Euro übrig.  

Florian Machnow: “300 Euro Energiepreispauschale klingt toll, bleibt bei den meisten aber nicht auf dem Konto. Gutverdienende müssen knapp die Hälfte an Steuern zahlen. Geringverdiener behalten einen Großteil oder sogar alles.”

Kinderbonus in Höhe von 100 Euro

Als Ergänzung zum Kindergeld wird ab Juli 2022 ein Einmalbonus in Höhe von 100 Euro ausgezahlt. Familien mit geringem Einkommen erhalten weitere 100 Euro. Der Kinderbonus wird auf den Kinderfreibetrag angerechnet, so dass Familien mit hohem Einkommen nicht von diesem Einmalbonus profitieren.

Florian Machnow: “Energiepreispauschale und Kinderbonus wirken sich bei jedem anders aus. Reiche Menschen müssen einen großen Teil als Steuer wieder abgeben. Für Geringverdienende bleibt mehr auf dem Konto übrig. Das ist nur fair. Warum Rentner außen vor bleiben, ist ein Rätsel. Aber vielleicht wird der eine oder andere Ruheständler nun spontan zum Minijobber. Dann gibt es doch die 300 Euro - abzüglich Steuern natürlich.”

Höherer Grundfreibetrag in Höhe von 10.347 Euro

Der Grundfreibetrag wird rückwirkend zum 1. Januar 2022 von 9.984 Euro um 363 Euro auf 10.347 Euro angehoben.  

Taxfix-Experte Florian Machnow meint: Die Erhöhung des Grundfreibetrags hilft allen, die Steuern zahlen.

Höherer Arbeitnehmer-Pauschbetrag in Höhe von 1.200 Euro

Der Arbeitnehmer-Pauschbetrag steigt rückwirkend zum 1. Januar 2022 von 1.000 Euro auf 1.200 Euro.

Taxfix-Experte Florian Machnow meint: Hiervon profitieren vor allem Menschen mit geringen beruflichen Ausgaben. Denn wer mit Entfernungspauschale, Arbeitsmitteln und Co. über 1.200 Euro kommt, hat nichts von der Erhöhung der Pauschale.”

Höhere Entfernungspauschale

Rückwirkend zum Jahresbeginn steigt die Entfernungspauschale ab dem 21. Entfernungskilometer auf 38 Cent statt bisher 35 Cent.

Über Taxfix

Taxfix ist Europas führende mobile Steuer-App – mit Millionen von Downloads in Deutschland, Italien und Spanien. Taxfix macht komplexe Steuersysteme für alle Menschen zugänglich und ermöglicht es Nutzenden, ihre Steuererklärung schnell, einfach und sicher per App oder im Web einzureichen. Im Oktober 2021 hat das Unternehmen den Meilenstein von einer Milliarde Euro Steuerrückerstattungen für seine Kund*innen erreicht.

Mathis Büchi und Lino Teuteberg gründeten Taxfix im Jahr 2016 in Berlin, als sie feststellten, dass Millionen von Menschen ihre Steuererklärungen aus Angst oder Unsicherheit nicht einreichen. Taxfix bietet eine schnelle Lösung: Nutzende werden mit Hilfe von leicht verständlichen Fragen durch ihre Steuererklärung geführt. Das Unternehmen will Menschen dabei helfen, besser mit Ihren Finanzen umzugehen, um so finanzielle Teilhabe für alle zu ermöglichen. Die Steuer-App ist hierbei der erste Schritt.

Mehr als 500 Mitarbeitende, darunter Steuerexpert*innen, Entwickler*innen und IT-Sicherheits-expert*innen, arbeiten in Berlin und Madrid an der Weiterentwicklung des Taxfix-Angebots. Unterstützt wird das Unternehmen von namhaften Investoren wie Index Ventures, Valar Ventures, Creandum, Redalpine und Teachers' Venture Growth (TVG).

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