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107,6 km/h und 1.300 Clippings: Unser zweiter SailGP-Einsatz in Sassnitz

Germany SailGP Team CEO Tim Krieglstein und Sportpsychologe Frank Weiland werden für das NDR Nordmagazin in beim SailGP in Sassnitz interviewt.
Rekordtempo auf dem Wasser, Vollgas im Media Center: Wie wir das zweite deutsche SailGP-Event an der Ostsee in Presse- und Medienarbeit begleitet haben.

Sassnitz auf Rügen war zum zweiten Mal Austragungsort eines SailGP-Events und hat sich dabei endgültig seinen Platz neben Metropolen wie New York, Sydney und Rio verdient. Wir haben dort für die SailGP Liga und für das Germany SailGP Team fünf zentrale Aufgaben verantwortet: Invitation Management, Guest Management, Medienbetreuung vor Ort, Interview-Koordination und die Performance-Pressemitteilungen für das deutsche Team.

Vorbereitung: Von der Einladung bis zur Pressekonferenz

Schon Wochen vor dem Event haben wir das Einladungs- und Gästemanagement übernommen und rund 270 Journalist:innen aus Sport-, Segel-, Lifestyle- und Tagespresse eingeladen, lokal wie national. Parallel haben wir eine digitale Pressekonferenz mit Liga- und Team-Vertreter:innen organisiert, um Sport-, Fach- und General-Interest-Medien alle Infos zum Event aus erster Hand zu liefern, und die Interviewtermine mit den deutschen Athlet:innen koordiniert.

Vor Ort: Media Center, Mixed Zone und 37 Interviews

Über 15.000 Ticket-Gäste verfolgten das Rennwochenende live im Stadion, das französische Team stellte mit 107,6 km/h einen neuen Geschwindigkeitsrekord auf, und das deutsche Team feierte zwei Rennsiege, verpasste am Ende aber knapp das Finale.

Um all das PR-seitig zu begleiten, waren zwei von uns vor Ort und eine im Backoffice: Bella primär für die internationale Liga im Mediacenter, Laura für das deutsche Team und Emma in Berlin für alles, was drumherum anfiel. Insgesamt haben wir 37 Interviews koordiniert, davon 28 direkt vor Ort in der Mixed Zone – u. a. ein dpa-Interview mit Sebastian Vettel, Mitgründer des deutschen Teams, TV-Aufnahmen mit Strategin Anna Barth und Driver Erik Kosegarten-Heil, CEO Tim Krieglstein und Sportpsychologe Frank Weiland, sowie weitere Gespräche mit der FAZ, dem Arrive Magazin, float und der YACHT.

Ein besonderes Highlight: Neben der offiziellen Live-Übertragung vom ZDF konnten wir eine eigene Live-Sendung im NDR Nordmagazin realisieren. Der NDR rückte mit 21 Personen an – davon allein 15 Personen für die 30-minütige Live-Sendung am Samstagabend um 19:30 Uhr.

Auch abseits der Pressezone gaben wir alles: Weil der offizielle Liga-Shuttle nur stündlich fuhr, legte Bella die 18 Kilometer von Binz nach Sassnitz auf einer Royal Enfield Himalayan mit der Kundin auf dem Sozius zurück.

Nach den Rennen: Pressemitteilungen, Newsletter und LinkedIn

Auch nach dem letzten Rennen war unsere Arbeit nicht vorbei: Wir haben die Performance-Pressemitteilungen für das deutsche SailGP-Team verfasst und versendet, im Nachgang den Investorennewsletter im Namen von CEO Tim Krieglstein erstellt und das Team auf LinkedIn redaktionell unterstützt. 

Das Ergebnis: 79 Akkreditierungen vor Ort, 1.300 Clippings aus der Eventwoche. Ein PR-Erfolg auf ganzer Linie!

Pressemitteilung

Heimsieg & Rekorde lassen Rügen beben: Deutsches Team holt sich einen Sieg am ersten Renntag und Team Frankreich knackt den Liga-Speed-Rekord

Erster Platz für Deutschland in Rennen 3 krönt den Auftakt beim ROCKWOOL Germany Sail Grand Prix – Frankreich stellt mit 107,63 km/h einen neuen Speedrekord auf und Spanien erkämpft sich den Sieg im Last-Minute-Finish.

Credit: Jonathan Nachstrand für SailGP.

Sassnitz, 22. August 2026 Die Ostsee präsentierte sich zum Auftakt des ROCKWOOL Germany Sail Grand Prix vor Sassnitz als Naturgewalt und internationale Segelarena für den schnellsten Rennkurs des SailGP.

Bei drehenden Winden mit böigen Spitzen von über 33 km/h und Kabbelwasser feierten die 13 F50-Katamarane das zweite Heim-Event des deutschen Teams. Vor ausverkaufter Tribüne am ersten Renntag an der Mole und insgesamt über 15.000 verkauften Tickets über das Wochenende bot die Kulisse unter den Kreidefelsen den perfekten Rahmen.

Für taktische Dynamik sorgte das neue Gruppenformat: Die Entzerrung des 13 Boot starken Fleets in zwei Startgruppen – Gruppe A (Spanien, Schweiz, Neuseeland, Frankreich, Italien, Dänemark, Brasilien) und Gruppe B (Schweden, Australien, USA, Deutschland, Kanada, Großbritannien) – schuf im „Split Fleet“ mehr Raum für Manöver und High-Speed-Duelle auf dem Wasser. Die Einteilung erfolgte nach dem sportlich fairen ABBAA-System, bei dem die Teams basierend auf ihren Platzierungen des vorherigen Events abwechselnd auf die Gruppen verteilt wurden.

Das Germany SailGP Team presented by Deutsche Bank durchlebte vor heimischem Publikum einen Renntag mit „Downs and Ups”, wie die deutsche Strategin Anna Barth es zusammenfasst. Nach Platz sechs im ersten Rennen und einem umkämpften fünften Rang im zweiten Lauf schlug im dritten Rennen die Stunde des Heimteams. Steuermann Erik Kosegarten-Heil zeigte einen Bilderbuchstart, brannte als Sprint-Leader über die Startlinie und führte das Feld von der ersten Tonne an. Selbst eine Boundary-Penalty brachte das deutsche Team nicht um Platz 1. Das Team verteidigte die Führung und erreichte einen Start-Ziel-Sieg.

Erik Kosegarten-Heil fasste die Emotionen im Ziel zusammen: „Wir haben in den ersten beiden Rennen etwas gelitten und sind nicht richtig in unseren Rhythmus gekommen. Im dritten Rennen haben wir dann die entscheidenden Anpassungen vorgenommen, konnten den Start gewinnen und das Rennen nach Hause fahren. Das wichtigste Learning für uns: Wir müssen sehr präzise und aufmerksam in die Startbox fahren und beim Board Drop nicht zu viel Risiko eingehen. Am Ende entscheiden solche kleinen Details darüber, ob du an Tonne Erster oder Vierter bist.“

Darüber hinaus konnte das deutsche Team erstmals eine Geschwindigkeit über 100 km/h für sich verzeichnen. Im Warm-up erreichte der deutsche F50 bemerkenswerte 104,81km/h.

Neben dem deutschen Tagessieg prägten weitere Rekordgeschwindigkeiten und dramatische Wendungen der anderen Teams den ersten Renntag. In Gruppe A demonstrierten die Franzosen die Grenzen des Machbaren auf dem Wasser, als sie bei einer starken Böe mit 107,63 km/h einen neuen Speedrekord erreichten. Auch die Dänen von ROCKWOOL Racing durchbrachen mit 106,79 km/h ihre bisherige Bestmarke aus dem Vorjahr, ehe sie bei Höchstgeschwindigkeit nach einem heftigen Nosedive die Kontrolle verloren. In Gruppe B dominierten die australischen BONDS Flying Roos mit zwei Rennsiegen in Folge. 

Der morgige Renntag verspricht erneut actionreiche Rennen um den Einzug in das entscheidende Vier-Boote-Finale, das auch Team Germany mit aktuell 6 Punkten im Event Leaderboard noch erreichen kann. 

Auch abseits des Rennkurses stand der Event-Auftakt im Zeichen gemeinsamer Wirkung. Gemeinsam mit seinem Partner Viessmann und everwave verfolgt das Germany SailGP Team unter dem Motto „10,000 KG. ONE SHARED MISSION. THE RACE FOR CLEANER WATERS.“ das Ziel, 10.000 Kilogramm Plastikmüll aus internationalen Gewässern zu sammeln. In Sassnitz können auch die Fans Teil der Initiative werden: Bei der „Grinder Challenge“ treiben sie mit eigener Muskelkraft virtuell Müllsammelboote an und unterstützen so spielerisch die gemeinsame Mission für sauberere Gewässer.

Premiere feierte auch Felix van den Hövel als neuer Hauptmoderator im ZDF. Morgen starten die Rennen erneut um 14:00 Uhr und werden wieder live übertragen.

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Sail GP

Laura Gäbler
laura@schroederschoembs.com
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