Aktion 600 LEBEN – Prominente wollen Suizide verhindern

  • Aktion 600 LEBEN – Prominente wollen Suizide verhindern
  • Am 10. September 2016 setzen Simone Hanselmann und weitere Prominente in Berlin am Brandenburger Tor ein Zeichen für die Suizidprävention.

Berlin, 15.09.2016 – Vergangenen Samstag fand am Brandenburger Tor zum Welttag der Suizidprävention zum dritten Mal die Aktion 600 LEBEN statt. Im Rahmen dessen versammelten sich rund 600 Menschen vor dem Brandenburger Tor. Diese ließen sich – symbolisch für jene 600 Jugendliche und junge Erwachsene, die wir jedes Jahr in Deutschland durch Suizid verlieren – um 12 Uhr auf ein Signal zu Boden fallen. Aufgeholfen wurde den Teilnehmern von Prominenten, wie Arthur Abraham, Natalia Avelon, Susanne Bormann, Steffen Hallaschka, Simone Hanselmann, Jana Pallaske, Silvio Heinevetter, Markus Majowski, Dr. Hajo Schumacher, Victoria van Violence, Sookee, Lutz Michael Fröhlich, Yvette Dankou und Heike Drechsler. Mit der Aktion wollten die Organisatoren das Tabu über die Themen Suizid und Depression brechen.

Entsprechend dem diesjährigen Motto „Connect. Communicate. Care.“ wurden im Vorfeld Prominente aus verschiedenen Bereichen eingeladen und aufgefordert ihre Hand zu reichen. Dahinter steht der Appell nach einem öffentlichen Diskurs über das Tabu-Thema Suizid sowie mehr politischem Engagement für die Suizidprävention. Denn es sterben jedes Jahr mehr Menschen durch Suizid als durch Verkehrsunfälle, Drogenmissbrauch und AIDS zusammen. Im Gegensatz zu den vorher genannten Themen, gibt es zu Suizid und Depression keine nationale Aufklärungskampagne. Diese wird von den Organisatoren gefordert. Da diese Forderung seitens der Politik bisher nicht realisiert wurde, sponserte in diesem Jahr die Agentur Schröder+Schömbs PR ein Startkapital von 2000€ für die Aufklärungskampagne.

Prominente Unterstützer reichten nicht nur symbolisch ihre Hand 

15 Prominente sind der Einladung gefolgt, um ein Zeichen für Suizidprävention zu setzen. Auch Steffen Hallaschka war es ein großes Anliegen, die Aktion zu unterstützen. „Es ist wichtig, dass das Thema in die öffentliche Kommunikation kommt. Wir müssen eine Krankheit bekämpfen. Wenn man sich vor Augen führt,  dass es sowas wie die BZgA gibt, die sich verdient gemacht hat, z.B. bei der AIDS-Aufklärung. Da ist beim Thema Suizidprävention eine große Leerstelle.“, so Steffen Hallaschka. „Das Leben ist ein Geschenk. Es ist aber auch wahnsinnig herausfordernd,“ sagt Jana Pallaske, die das Thema Suizidprävention in die Öffentlichkeit bringen will, um krisengeplagte Menschen zu ermutigen. Weitere Prominente, wie zum Beispiel Dr. Mark Benecke, Wana Limar und Maike von Bremen, die aus terminlichen Gründen nicht erscheinen konnten, riefen über verschiedene Social Media Plattformen ihre Fans dazu auf, an der Aktion teilzunehmen.

Die Beteiligung der Prominenten werten die Organisatoren, als wichtige Grundlage für einen öffentlichen Diskurs. „Wir freuen uns über die große Beteiligung an der Aktion sowie über alle Teilnehmer und Prominenten, die unserer Einladung gefolgt sind. Die Aktion 600 LEBEN hat die Themen Suizid und Depression zum dritten Mal erfolgreich in den öffentlichen Fokus gerückt. Wie nachhaltig sich das auf Politik und Gesellschaft auswirkt bleibt abzuwarten“, so Catharina Woitke, Vereinsleiterin bei Freunde fürs Leben.

Hintergrund             

Jedes Jahr sterben in Deutschland 600 Jugendliche und junge Erwachsene unter 25 Jahren durch Suizid. 10.000 Menschen sind es insgesamt. Es sterben mehr Menschen durch Suizid als durch Verkehrsunfälle, Drogen und AIDS zusammen. Es ist die zweithäufigste Todesursache bei jungen Menschen zwischen 15 und 29 Jahren (WHO 2014). Dennoch gibt es nach wie vor keine Aufklärungsarbeit durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA).

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die International Association for Suicide Prevention (IASP) haben erstmals im Jahr 2003 den Welttag der Suizidprävention ausgerufen.

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung und hoffen, dass Sie in Ihrem Medium auf die Relevanz der Aktion 600 LEBEN hinweisen. Für weitere Informationen und Bildmaterial stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Unter diesem Link finden Sie weitere Informationen und Fotos zum Download:
http://i13.mnm.is/anhang.aspx?ID=0ae197f3709754489

Weitere Links:
https://youtu.be/-eahVFPtiIM

Herzliche Grüße
Catharina Woitke

Kontakt
Freunde fürs Leben e.V.
T +49-30-349 96 4-47
M catharina@frnd.de

Das Aktionsbündnis besteht aus vielen Partnern aus den Bereichen Suizid, Depression und Seelische Gesundheit:

Aktionsbündnis Seelische Gesundheit
http://www.seelischegesundheit.net/

Angehörige psychisch Kranker- Landesverband Berlin e.V.
http://apk-berlin.de/startseite/startseite.html

Berliner Krisendienst
http://www.berliner-krisendienst.de/

Deutsche Depressionsliga
http://www.depressionsliga.de

DGPPN
http://www.dgppn.de/

Diakonie eMail-Beratung für Kinder und Jugendliche e.V.
https://www.diakonie-portal.de/diakonie-email-beratung

Eckhard Busch Stiftung
http://www.eckhard-busch-stiftung.de

FIDEO (Unter dem Dach der Stiftung Deutsche Depressionshilfe)
http://www.fideo.de/

Freunde fürs Leben e.V.
http://www.frnd.de/

Humly
https://humly.de

Kinder- und Jugendtelefon Berlin e.V.
http://berliner-kjt.de/

neuhland e.V.
http://www.neuhland.net/

Online-Suizidprävention [U25] der Caritas
http://u25-berlin.de/

TelefonSeelsorge
http://www.telefonseelsorge.de/

Unterstützt wird die Aktion von unserem Gesundheitspartner DAK Gesundheit, den Druckpartnern Onbones Collective und PinguinDruck sowie der Berliner Sparkasse und der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention (DGS).

Freunde fürs Leben Medienbüro

Telefon +49-30-349 964 – 15
Telefax +49-30-349 964 – 79
Mail:

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