Rebriefing #5

In Zeiten des Wandels

pr-und-influencer-relations-agentur-berlin-Rebriefing #5: In Zeiten des Wandels

Viele Agenturen und andere Unternehmen sind schon wieder zurückgekehrt an ihren Arbeitsplatz. Wir bei Schröder+Schömbs PR nehmen uns noch etwas Zeit. Der Juni wird noch deutlich im Zeichen von Homeoffice stehen. Denn die Gesundheit geht vor. Ein Fall unter den Kollegen oder gar eine Quarantäne wollen wir uns nicht vorstellen. Inzwischen arbeiten wir an einem Plan für die Lockerung. Was sich außerdem bei uns tut, steht in diesem Newsletter. Als Information, Infusion und Inspiration.

 

Agentur // Was sich unsere Kolleg*innen für das Neue Normal wünschen

Wie geht’s weiter, fragen sich viele Unternehmen, denn sie müssen Verantwortung übernehmen und über Lockerungsmaßnahmen entscheiden. Wir bei SchröSchö haben das Team in den Gestaltungsprozess integriert und mal in die Runde gefragt: “Homeoffice forever” oder “Sehnsuchtsort Büro”? Die Erfahrungen mit dem 100%-Homeoffice zeigen: der gesparten Zeit und gewonnenen Flexibilität stehen die schwierige Trennung zwischen Arbeit und Freizeit und so manche ungeplante Überstunde gegenüber. Wir glauben, in Zukunft wird’s das Mixed-Office geben. Das sorgt für Abwechslung an verschiedenen Orten, zwischen Trubel und Konzentration sowie Beziehungs- und Facharbeit, zwischen Business casual und Jogging-Hose. So sieht die allgemeine Erwartung bei uns aus, verbunden mit dem Wunsch nach einer 50:50-Aufteilung. Das Homeoffice – bisher nur optional – wird fester Bestandteil der Arbeit werden. Das passt ohnehin gut zu einem Hygiene-Konzept, das eine Ausdünnung der Office-Besetzung erfordert. Weniger Schreibtische und eine kleinere Besatzung? Hier könnten Flex-Desks die Lösung sein. Wenn jetzt noch kleine Meeting-Ecken sowie Boxen für Videocalls hinzukommen, fühlt sich das neue Office schon bald wie ein Coworking-Space an. Und wahrscheinlich ist das auch die künftige Rolle des “Hauptquartiers”: Neben der administrativen und logistischen Funktion stehen für das Team Zusammenkunft, Collaboration und der Community-Gedanke im Mittelpunkt – das Lagerfeuer (und kostenlose Getränke).

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ASICS-Studie // Run to Feel – Warum Laufen in Krisenzeiten hilft

pr-und-influencer-relations-agentur-berlin-Rebriefing #5: In Zeiten des WandelsGefühlt wird seit der Pandemie so viel Gelaufen wie nie zuvor. Unser Kunde ASICS wollte herausfinden, warum das so ist. In einer Studie wurden 14.000 Menschen aus 12 Ländern, die mindestens einmal pro Woche Sport treiben, zu ihrem Laufverhalten befragt. Dass ein gutes Drittel der Teilnehmer mehr Sport treibt als vor Corona überrascht erstmal nicht. Interessant ist aber, was knapp 80% der Läufer*innen antreibt: neben dem Fitnessaspekt geht es beim Laufen vor allem darum, dem Alltagsstress zu entkommen oder Denkblockaden zu lösen. Immer mehr Menschen laufen also für das mentale Wohlbefinden. Über zwei Drittel der Befragten haben sogar das Gefühl, durch Sport besser mit der Krisensituation umgehen zu können. “Unsere Studie zeigt, dass ein Lauf mehr ist als reine körperliche Bewegung. Es ist für die Menschen ein Weg, um die seelischen Belastungen und mentalen Herausforderungen der Pandemie standzuhalten und sich unbeschwert zu fühlen,” fasst Linda van Aken, VP Running ASICS EMEA, die Ergebnisse der Studie zusammen. Kein Wunder also, dass Laufen während des Lockdowns für viele zum körperlichen und mentalen Rettungsanker wurde. Das bleibt womöglich auch nach der Pandemie noch so, denn sieben von zehn Teilnehmer*innen wollen auch weiterhin soviel Laufen wie in der Corona-Zeit. Die richtige Ausrüstung gibt’s hier.

 

Nachhaltigkeit // An der Spitze des Wandels: Auping erhält B-Corp-Zertifizierung

Lange vor Greta haben wir nach einem Purpose für unsere Agentur gesucht, und suchen ihn noch bis heute. Ein Vorschlag war, dass wir für Unternehmen, Marken und Produkte arbeiten, die die Welt besser machen. Zwei Einwände haben uns von der Umsetzung abgehalten: Erstens, können wir das für alle unsere aktuellen Kunden einfach so behaupten, und was genau meint “besser”? Unser Kunde Auping beschäftigt sich mit dem Thema bereits seit Jahren. Mit der ersten zirkulären Matratze der Welt steht Auping an der Spitze des Wandels von der linearen zur zirkulären Produktion. Weiterhin hat Auping in den vergangenen Monaten intensiv daran gearbeitet, den B-Corp-Status zu erlangen – mit Erfolg. Damit reiht sich der niederländische Betten- und Matratzenhersteller ein in das internationale Netzwerk von B-Corp-Unternehmen wie Ben & Jerry’s, Patagonia oder Innocent Drinks.

 

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Um B-Corp zu werden, müssen sich Unternehmen einer sehr strengen Bewertung unterziehen. Das Zertifikat verpflichtet bei jeder Entscheidung, die Auswirkungen auf Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, die Gesellschaft und die Umwelt zu berücksichtigen. Alle drei Jahre wird die Bewertung erneut überprüft. “Das konkrete Ziel von Auping ist es, die Welt für künftige Generationen lebenswert, gesund und sicher zu erhalten. Es war ein sehr inspirierender Weg und ein guter Moment, uns selbst den Spiegel vorzuhalten und zu hinterfragen, in welchen Bereichen sind wir gut aufgestellt und wo wir es besser machen können.” beschreibt Morten Lund Petersen, Director Innovation & Sustainability bei Auping, die Arbeit der letzten Monate. Uns macht es stolz, für solche Kunden arbeiten zu dürfen.

 

Netzwerk // Wie wir mit Kreativität der Berliner Gastroszene beim Restart halfen

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Um die Berliner Gastronomie in Zeiten des Lockdowns zu unterstützen, haben wir als Berlin Food Week Anfang Mai die regionale Kampagne “Das größte Kochbuch der Welt” gelauncht. Auf Großplakaten und digitalen OoH-Werbeflächen konnten Restaurants ihre Lieblingsrezepte samt Zutaten veröffentlichen – zum Abfotografieren oder Scannen via QR-Code und zum Nachkochen Zuhause. Die aus der Not geborene Idee des Food-Week-Gründers Alexander van Hessen hat nicht nur die Gastronomen begeistert. Für Berliner Medien war der Kontext Lockdown und Food spannend: der Tagesspiegel (siehe Bild) und die B.Z. berichteten in ihrer Printausgabe, Mit Vergnügen und Tagesspiegel Checkpoint im Newsletter. Die Reportagen des Szene-Radios FluxFM und des Berliner Rundfunks sowie die Artikel auf der Stadtseite berlin.de und dem Food-Blog Gourmetwelten zeigen, wie groß die Bandbreite bei den Hörern und Lesern war. Funfact am Rande: da die Restaurants inmitten der Aktion unter Auflagen wieder öffnen durften, wurde aus der Lockdown- unfreiwillig eine Art Wieder-Eröffnungskampagne. Was den Restaurants genauso geholfen hat. ”Die Berlin Food Week versteht sich als Plattform für die Food- und Gastroszene. Schon sehr früh haben wir überlegt, wie wir in der Krise helfen können. Die Idee zum Kochbuch kam mir dann bei einem Spaziergang durch meinen Friedrichshain-Kiez: Normalerweise mit bunten Veranstaltungshinweisen und Konzertplakaten zugepflastert, sah es hier sehr traurig aus.”, so Alexander van Hessen, Mitbegründer der Berlin Food Week. Ausschlaggebend für den Erfolg der Kampagne war, dass wir mit Kulturplakatierung Berlin, Wall und Transgourmet quasi über Nacht drei starke Partner mit an Bord hatten, die die Idee sofort verstanden und unterstützt haben.

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