Rebriefing #3

Die Corona-Transformation

pr-und-influencer-relations-agentur-berlin-Rebriefing #3: Die Corona-Transformation

Im PR-Umsatz-Ranking ermittelt Gerhard Pfeffers PR-Journal die Größe und Entwicklung der Branche nach Honorar-Volumen. Schröder+Schömbs PR mischt hier seit vielen Jahren ganz oben mit: Wir gehören zu den 5 größten Agenturen in unserem Segment “Lifestyle PR” und den 10 größten Agenturen für “Presse- und Medienarbeit”. Dabei sind wir vor allem stolz auf unsere Unabhängigkeit und Kontinuität. Denn ein paar Krisen waren schon dabei. Wie bei keiner anderen werden diesmal die inneren Werte mehr denn je getestet wie Innovations- und Anpassungsfähigkeit, Transparenz und Offenheit, Zusammenhalt, Achtsamkeit und Kreativität. Wir fühlen uns gewappnet für diese Transformation.

Was sich außerdem bei uns tut, steht in diesem Newsletter. Als Information, Infusion und Inspiration.

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Agentur // Workshops und Brainstormings finden jetzt am virtuellen Whiteboard statt

Der Meetingraum steht derzeit leer, die Materialkiste schlummert ungenutzt in der Ecke, die SchröSchrös sind im Home-Office. Was tun, wenn wir uns im Team Strategie und Kreation zu Ideenfindung, strategischen Denkprozessen oder Workshops treffen wollen? Stichworte auf bunte Post-Its schreiben und clustern, Arbeitsabläufe gleichzeitig und gemeinsam erarbeiten, Fotos an die Wand heften – geht das alles auch in Homeoffice-Zeiten? Ja, sogar relativ einfach. Mit der App Mural. Diese Woche unsere Nummer 1 der neu entdeckten Tools. Mural funktioniert wie unsere Materialkiste – nur eben virtuell. Es ist ein Programm mit dem wir im Team oder mit Kunden Leinwände bauen und auf ihnen arbeiten. Der digitale Kreativraum lässt sich intuitiv schnell erfassen, ist gut verständlich aufgebaut und Änderungen sind zu jeder Zeit nachvollziehbar. Die virtuellen Post-Its kommen in allen Farben, Formen und Größen. Vielseitige Vorlagen bieten alles, was das Strategie- und Konzept-Herz begehrt, von Design Thinking über Projektsteuerung bis hin zu Team-Workshops,.

Mural läuft auf Apple und Windows Rechnern und macht unsere Brainstormings unabhängig von Raum, Material und Zeit. Vor allem macht es richtig Spaß.

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Neues Arbeiten // Was für Chefs und Mitarbeiter jetzt noch wichtiger wird

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Aktuell spitzt die Corona-Krise das zu, womit wir uns in der Agentur schon die letzten Jahre viel beschäftigt haben: die Veränderungen in der Arbeitswelt. Flexibilisierung der Arbeitszeit, Remote Work und die Frage nach dem Sinn und Zweck unseres täglichen Tuns fordern Kunden und Agenturen gleichermaßen heraus. “So, wie wir noch vor fünf Jahren an Themen herangegangen sind, konnten wir das schon vor Covid-19 nicht mehr machen. Das haben wir früh erkannt und vieles aus dem Bauch heraus richtig gemacht”, sagt Anne Fischer, Director bei Schröder+Schömbs. Nur “aus dem Bauch heraus” war ihr zu wenig. Sie wollte genau wissen, wie sie Einzelne oder ganze Teams dabei unterstützen kann sich weiterzuentwickeln, sich neuen Herausforderungen zu stellen und mit Spaß und Zufriedenheit Lösungen zu erarbeiten. Hierfür braucht es einen Perspektivwechsel: von außen auf sich selbst, das Umfeld, die “Mitspieler” und das direkte Gegenüber. Dies hilft Situationen klarer zu erkennen, Wünsche und Ziele zu formulieren und die eigenen Stärken zu identifizieren. Kleine Veränderung im Arbeitsalltag, in täglichen Routinen oder bei gelernten Prozessen, führt schnell zu mehr Zufriedenheit. Um dies zu lernen, zu verstehen und zu vermitteln, hat Anne 2019 eine Ausbildung zum Systemischen Business Coach gemacht. Inzwischen führt Anne bei uns Workshops durch zu Themen wie Zeit- und Stressmanagement, Kundenkommunikation, Feedback oder Verhandlungsführung und Konfliktfähigkeit. Und bietet diese Module auch befreundeten Agenturen an. Denn jeder, der in unserer Branche arbeitet, weiß, dass wir individuelle Strategien entwickeln müssen, die uns mental gesund bleiben lassen. In diesem Sinne: Stay healthy!

Gastronomie // Wie die Berlin Food Week die Gastronomie mit dem “größten Kochbuch der Welt” unterstützt

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Restaurants gehörten mit zu den Ersten, die vom Lockdown betroffen waren. Und sie werden voraussichtlich mit zu den Letzten gehören, für die wieder alles weitestgehend “normal” läuft. Für viele Gastronomen kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Gleiches gilt für die Berlin Food Week (BFW), die in 2020 aufgrund der Einschränkungen pausiert. Die Tatsache, dass gerade viele Plakatflächen in Berlin wenig bis gar nicht gebucht sind, brachte unser Team auf die Idee, “Das Größte Kochbuch der Welt” herauszugeben. Auf 50 Flächen hängen ab nächster Woche Rezepte von Berliner Restaurants im Großformat. Auf den 1,7 x 2,4 Meter großen Plakaten steht die Anleitung inklusive Zutatenliste – zum Abfotografieren und Nachkochen zuhause. Mit der lokalen Kampagne wollen wir Aufmerksamkeit schaffen für die neuen Angebote der Restaurants. Kreative Ideen haben die Gastronomen zu Genüge: Von kompletten Menüs, die am eigenen Herd nur noch erwärmt werden müssen, über Take Away- und Lieferoptionen für Gerichte zum Sofort-Verzehr, Gutscheine für die Zeit nach der Wiedereröffnung bis hin zu Marktplätzen in den Gasträumen, auf denen Eingewecktes, selbstgebackenes Brot oder Gemüse vom Bauern verkauft werden.

Seit 2013 als Initiator und inzwischen als Mehrheitsgesellschafter sind wir verantwortlich für die Kuratierung, Event-Umsetzung und Kommunikation der Berlin Food Week. Die BFW versteht sich als Plattform, die die hiesige Gastroszene unterstützt. Und weil uns dies gerade jetzt besonders wichtig ist, schlüpfen wir in Corona-Zeiten mal eben in die Rolle der Werbeagentur für Berliner Restaurants.

Experience // Zum Wandel gezwungen: Ein Branche zwischen digitalem Exil und Aufbruch in die virtuelle Zukunft

Reale Live-Erlebnisse sind gerade tabu. Berlin verbietet Events mit über 1.000 Gästen bis Ende August, Veranstaltungen mit über 5.000 Besuchern dürfen bis zum 24.Oktober nicht stattfinden. “Das Thema der Stunde in der Eventbranche ist „pivot to virtual“ – die Umstellung von Meetings, Seminaren, Konferenzen oder gar Roadshows, wie wir sie kennen oder kannten, auf digitale Formate.” weiß Alexandra Laubrinus, Geschäftsführerin unserer auf Experiences spezialisierten Partneragentur hundertsieben. Das geht recht einfach mit Hilfe von Streaming-Anbietern wie Facebook, Vimeo, Teams, Google Meet, Zoom oder Youtube. Allerdings sind diese Services qualitativ wie auch quantitativ kein Ersatz für Events, deren Content inspirieren und die für regen Austausch unter den Besuchern sorgen sollen. Die größten Herausforderungen dabei: Virtuelle Events konkurrieren mit allen Ablenkungen im Homeoffice, von Posteingang bis Home Schooling. Zudem sind die No-Show-Raten wesentlich höher als bei Live-Events. Die Komplexität der technischen Möglichkeiten umso größer. Bei der Konzeption geht es mehr denn je um die Relevanz von Inhalten und das Storytelling. Zum Erlebnis wird die Übertragung nur dann, wenn die Qualität der Produktion von Bühnendesign bis zum Ton stimmt. Und Engagement der Teilnehmer erntet man nur, wenn die Übertragung von Präsentator zum Zuschauer und -hörer störungsfreie Konversationen erlaubt.

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Eventmanagement-Plattformen wie Swapcard oder EventMobi helfen dabei, interaktive Veranstaltungserlebnisse zu schaffen. Die App wird zur virtuellen Eventlocation, mit Räumen für Live-Kommunikation wie Panels, Talks, Breakout-Sessions. Networking-Chats fördern den regen Austausch untereinander, Matchmaking-Tools mit KI liefern die passenden Neukontakte. Zudem können die Teilnehmer sämtliche Informationen über Unternehmen, Produkte oder Aussteller direkt in der App abrufen. Ein wertvoller Zusatznutzen für Journalisten und Blogger. Wer Präsentationen und Firmenmeetings interaktiver gestalten möchte, sollte einfach mal Slido oder Glisser ausprobieren. Fest steht: Reisebeschränkungen und Versammlungs- und Veranstaltungsverbote treiben die Digitalisierung der Erlebniskommunikation voran, neue Tools werden sie nachhaltig verändern. Ein Vorgeschmack darauf geben wird die für den 7. Mai geplante re:publica im digitalen Exil.