Die Abenteuer unserer Mitarbeiter

Meine Fitness Challenge mit Gerolsteiner

Katzenliebhaber, Hobby-Bastler und Geisteswissenschaftler sind nicht gerade bekannt dafür, besonders sportlich zu sein. Auf mich trifft (leider) alles drei zu, und auch ich kann nicht behaupten, dass Sport auf meiner täglichen To-Do-Liste auftaucht. Sicher war es da Schicksal, dass genau während meines Praktikums bei Schröder+Schömbs PR die Gerolsteiner Fitness Challenge startete. Bei mir als Gelegenheitssportler und bekennendem Gegner jeder wettkampforientierten Betätigung löste der Begriff „Challenge“ zuerst eine Abwehrhaltung aus. Aber vielleicht ist diese Angst vor der Challenge genau der richtige Grund, bei der Gerolsteiner Fitness Challenge dabei zu sein, dachte ich mir. Eine Woche lang sollte es also heißen: jeden Tag sportlich aktiv sein und mehr Bewegung in den Alltag einbauen. Als Extra-Motivation gab’s dafür von Gerolsteiner jede Menge Tipps und Tricks, sowie einen Wochenvorrat Mineralwasser, der nach dem Sport für die nötige Erfrischung sorgte.

Richtig sportlich war ich noch nie – ich war nie in einem Handballverein, nie in einer Fußballmannschaft, nie im Schwimmteam. Das einzige, was ich in meiner 24-jährigen Sportlerkarriere verzeichnen kann, sind ein Yogakurs, eine Siegerurkunde bei den Bundesjugendspielen und die als Münchnerin obligatorischen Skiferien auf der Hütt’n. Bewegung im Alltag fällt mir zwar relativ leicht – zur Arbeit radle ich, zum Einkaufen gehe ich, ich benutze die Treppe anstatt den Lift. Nur wenn es darum geht, aktiv Sport zu machen, sind meine Sportklamotten leider oft grad in der Wäsche. Daher stand für mich der zusätzliche Sport bei der Fitness Challenge im Vordergrund. Auf dem von Gerolsteiner zusammengestellten Trainingsplan für die Woche stehen Laufen, Power Yoga, Krafttraining und Mountainbiken – nur am Sonntag sollte geruht werden. Mein persönliches Ziel: Den Trainingsplan einhalten. Was ich mir erhoffte: Sport als Routine in meinen Alltag einzubauen.

Voll motiviert starte ich in Tag eins. „Es geht los!“ begrüßt mich die E-Mail von Gerolsteiner am Montagmorgen. Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht steht heute auf dem Programm. Arme trainieren fällt mir generell leicht, im Gegensatz zum Beintraining muss man nicht das ganze Körpergewicht stemmen, auch wenn das Training zuerst weniger anstrengend aussieht, als es ist. Aber für Aufgeben an Tag eins wäre ich sowieso zu stolz gewesen. Nach dem Training geht es zur Arbeit – natürlich mit dem Rad – so sind 40 Minuten Bewegung schon einmal ganz nebenbei geschafft.

Auch das Joggen an Tag zwei gehe ich voller Motivation an. Normalerweise sieht „Joggen gehen“ bei mir so aus: Ich gehe zum Spreekanal, laufe die nächsten 10 Minuten am Ufer entlang, dann wird mir langweilig und ich gehe wieder nach Hause. „Besser als gar nichts“, denke ich da immer. Da es aber Fitness Challenge heißt und ich ja auch die Herausforderung suche, nehme ich mir vor, diesmal 30 Minuten zu laufen. Geht überraschenderweise relativ gut. Um der Langeweile vorzubeugen, bringe ich ein wenig Wettkampfstimmung in meinen Lauf. Sobald ein Jogger schneller läuft als ich, bekomme ich einen plötzlichen Energieboost und lasse ihn nicht überholen. Vielleicht wäre ein Laufpartner genau das richtige für mich. Eine Stunde nach dem Laufen bin ich voller Energie, kurz danach platt und liege wie tot auf dem Bett. Meine Mitbewohnerin bringt mir sogar mein Essen ans Bett. Zum Glück steht am nächsten Tag nur lockeres Joggen an, denken wir sicher beide.

Meinen Beinen geht es am nächsten Morgen erstaunlich gut. Radeln, nachmittags am Maybachufer entlang schlendern und einen Museumsbesuch halten sie ohne Murren durch, ebenso wie den lockeren 15-Minuten-Lauf am Abend.

Was so gut begann, findet sein jähes Ende am Donnerstag. Mein Gerolsteiner Newsletter erinnert mich, dass heute Power Yoga angesagt ist. Aber da ich morgens keine Minute zu früh aufstehe und gleich nach der Arbeit verabredet bin, fällt nicht nur das Radeln zur Arbeit aus, sondern auch das Yoga. Gerade die Sportart, auf die ich mich am meisten gefreut hatte! Nach Mitternacht habe ich einfach keine Energie für herabschauenden Hund, Kerze und Krieger mehr. Ich schiebe den Komplett-Aussetzer auf Zeitmangel, denn im Gegensatz zu Kniebeugen ist Yoga nichts, was ich schnell zwischendurch „erledigen“ kann, sondern wofür ich Zeit brauche. Kurz denke ich, die Challenge ist gescheitert, doch ein kurzer Blick in die Facebook Gruppe für alle Mitglieder der Fitness Challenge zeigt: Auch wenn man mal einen Durchhänger hat, nicht gleich alles über Bord werfen, sondern weitermachen! Zu sehen, wie andere die Fitness Challenge meistern und auch mit welchen Kniffen sie mehr Bewegung in ihr Leben bringen, gibt mir neue Motivation fürs Wochenende.

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Und der Plan geht auf, denn voller Stolz kann ich auf ein aktives Wochenende zurückblicken. Am Freitag mache ich die im Trainingsplan vermerkten Wadenübungen zwar beim Zwiebelschneiden und die Kniebeugen während meine Tomatensoße vor sich hin köchelt –  aber das lenkt mich nicht nur davon ab, dass ich Beintraining hasse, sondern spart auch noch Zeit.

„Mountainbiken“ ist vielleicht der falsche Begriff, um meinen Radlausflug zur S-Bahn zu beschreiben, aber dafür geht’s gleich sportlich weiter: Und zwar den Teufelsberg hoch und wieder runter. Mit zwei Freunden im Gepäck geht das schnell, macht Spaß und fühlt sich obendrein auch gar nicht nach Sport an. Die Gerolsteiner-Flasche ist im Rucksack mit dabei und erfrischt uns bei 30 Grad im Schatten optimal. Auch der Ruhetag am Sonntag fällt aus. Statt Sonnen am See steht ein Nachmittag im Club auf dem Programm. Nach durchtanzten Stunden und einem Spaziergang nach Hause bei Sonnenuntergang stelle ich fest: Mit den richtigen Sportsfreunden kann Bewegung sogar Spaß machen.

Meine persönliche Bilanz nach einer Woche Fitness Challenge: Sport muss sich nicht immer wie Sport anfühlen, sondern kann auch Radeln, Weggehen oder Wandern sein. Statt auf dem Flohmarkt bummeln – rauf auf den Teufelsberg, statt Sonnen am See – ab zum Festival. Die richtigen Freunde mit dabei bringen tatsächlich viel mehr, als nur einen nettes Pläuschchen während des Schwitzens. Ich werde auf jeden Fall versuchen, weiterhin sportlich am Ball zu bleiben, und wer weiß, vielleicht steht Sport ja bald ganz oben auf meiner To-Do-Liste.