14. Juli 2010

eEtiquette – Hintergrundinfos – Die Macher

Bonn, 12. Juli 2010

Die Macher der digitalen Etiquette

  • Creation Center der Telekom Laboratories
  • Prof. Dr. Gesche Joost, Professorin für Interaction Design
  • Studenten des Royal College of Art
  • Digital Natives und Nutzer neuer Kommunikations-Technologien

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Creation Center der Telekom Laboratories

Das Creation Center in Berlin ist ein physischer und konzeptioneller Ort, an dem seit April 2008 Produktideen für die Telekom entwickelt werden. Das Besondere daran ist die Position des Kunden: Er steht nicht nur mit seinen Wünschen und Bedürfnissen, sondern auch als Person im Mittelpunkt. Hier liegt der Unterschied zur klassischen Marktforschung. “Seeing what everyone else has seen and thinking what no one else has thought” (A. Szent-Gyorgi) steht daher auch als Motto an der Eingangstür des Creation Centers.

Beim Ideenfindungsprozess („Ideation“) fungiert das Creation Center als Plattform, auf der die unterschiedlichen Beteiligten – Manager, Techniker, Verbraucher – zusammenkommen, um spannende, innovative, ökonomisch erfolgreiche und für den Alltag der Kunden wertvolle Produktideen zu entwickeln.

Das Creation Center mit seinen fünf Mitarbeitern unter der Leitung von Raimund Schmolze (41) gehört zu den Telekom Laboratories, der zentralen Forschungs- und Entwicklungseinheit des Konzerns. Das Creation Center und insbesondere die Projektleiterin Julia Leihener (35) ist der Initiatior und Entwickler der eEtiquette.

Prof. Dr. Gesche Joost, Professorin für Interaction Design

Gesche Joost (34) leitet seit 2005 das Design Research Lab an den Telekom Laboratories und ist zudem seit 2008 Professorin im Fachgebiet „Interaction Design“ an der TU Berlin. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Gender- und Diversity-Aspekte in der Designforschung, Interface- und Interactiondesign sowie audio-visuelle Rhetorik.

Gesche Joost versteht Design als Bindeglied zwischen so unterschiedlichen Disziplinen wie Technologieforschung und Soziologie. Design schafft die Verbindung von High-Tech zum Alltag mit dem Ziel, wieder bessere und direktere Verbindungen zur Gesellschaft und zum Lebensalltag der Menschen zu schaffen.

Für das Projekt der eEtiquette unterstützte Gesche Joost bei der Entwicklung der methodische Herangehensweise, mit Hilfe derer bisher ungeschriebene Gesetze identifiziert und formuliert werden konnten.

Sie ist Vorstandsvorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Designtheorie und -forschung e.V. (DGTF ), wurde 2006 als einer der „100 Köpfe von Morgen“ im Rahmen der Initiative der Bundesregierung „Deutschland – Land der Ideen“ ausgezeichnet und ist Mitglied im persönlichen Beraterkreis von Peer Steinbrück. Ebenfalls im Jahr 2006 zeichnete sie die Zeitschrift NEON als eine der „100 wichtigsten jungen Deutschen“ aus. Im Dezember 2008 wurde ihr der erstmals vergebene Nachwuchspreis des Berliner Wissenschaftspreises des Regierenden Bürgermeisters verliehen.

Studenten des Royal College of Art
Das Royal College of Art (RCA) in London ist eine der einflussreichsten Ausbildungsstätten für Kunst und Design in Europa (www.rca.ac.uk/). Etwa 900 Masterstudenten aus aller Welt können hier in Theorie und Praxis ihre Talente in der bildenden und der angewandten Kunst, in diversen Designbereichen mittels verschiedenster Medien ausbilden. Prominente Absolventen sind unter anderem Henry Moore, James Dyson, David Hockney oder auch der Regisseur Ridley Scott.

In die Entwicklung der eEtiquette waren 18 internationale RCA Studenten des Masterpogramms Design Interactions (www.interaction.rca.ac.uk/department) unter der Leitung von Prof. Anthony Dunne eingebunden.

Digital Natives, Nutzer neuer Kommunikations-Technologien

Über die verschiedenen Workshops waren sowohl Kids, Teens als auch die sogenannten „Digital Natives“ an der Entstehung der eEtiquette beteiligt.

In den „Streetlabs“ der Telekom Laboratories setzten sich zehn Kids und Teens aus Berlin-Neukölln spielerisch mit dem Umgang mit elektronischen Medien auseinander.

Bei dem folgenden ‚Creative Consumer Workshop’, wurden Digital Natives aus zwölf Nationen involviert. Auch hier wurden in einem vierstufigen Prozess (Beobachten – Fragen – Vergleichen – Zusammenstellen) ungeschriebene Regeln identifiziert.

Deutsche Telekom AG

Corporate Communications

Tel.: 0228 181 – 4949

E-Mail: email hidden; JavaScript is required

Weitere Informationen für Journalisten: www.telekom.com/presse

http://twitter.com/deutschetelekom

Über die Deutsche Telekom AG

Die Deutsche Telekom ist mit mehr als 151 Millionen Mobilfunkkunden sowie über 38 Millionen Festnetz- und mehr als 15 Millionen Breitbandanschlüssen eines der führenden integrierten Telekommunikationsunternehmen weltweit. Der Konzern bietet Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Festnetz, Mobilfunk, Internet und IPTV für Privatkunden sowie ICT-Lösungen für Groß- und Geschäftskunden. Die Deutsche Telekom ist in rund 50 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit rund 260.000 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2009 erzielte der Konzern einen Umsatz in Höhe von 64,6 Milliarden Euro, davon wurde mehr als die Hälfte außerhalb Deutschlands erwirtschaftet. (Stand 31. Dezember 2009)

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