Frei nach dem Originalzitat “PR does not stand for Press Release” haben wir versucht, die Kommunikations-Wege zwischen Unternehmen/Marke (Newsroom) und dem Publikum (aka Zielgruppe) auf einem Chart darzustellen. Dabei wird deutlich, dass die Verbreitung über Journalisten und traditionelle Medien eben nur noch einer von vielen Wegen ist, über die der Dialog und die Information über Marken und Themen erfolgt: Web-Suche, Social Media und Word-of-Mouth machen das Bild erst rund.
“Seccito Gold” heißt das neue, süße Trendgetränk aus dem Hause Freixenet, mit dem man frau schon vor dem Ausgehen zu Hause Spaß haben kann, wie man auf unserem Pressefoto der Woche (by Tom Wagner) gut sehen kann. Schröder+Schömbs PR begleitet die Markteinführung des “Premium-Perlweins” (ab April für 4,99 €) aktuell mit einem aufwändigen Presse-Mailing, zu dem neben der Flasche ein echtes Goldstück gehört: ein schwerer Goldbarren-USB-Stick.
Es soll ja in unserer Branche Agenturen geben, bei denen fast ausschließlich Praktikanten arbeiten und die quasi in Funktion eines Projektleiters ganze Etats allein stemmen müssen. Stöbert man ein wenig in den Erfahrungsberichten auf der Website der DGB-Jugend, kommen auch recht haarsträubende Geschichten zu Tage.
Wir bei Schröder+Schömbs PR wissen noch sehr wohl, wozu Praktika eigentlich gedacht waren: einen Blick und Einstieg ins Berufsleben für den Praktikanten - und ein Kennenlernen im Alltag von möglichen Bewerbern für die Agentur. Über die Dauer lässt sich diskutieren. Denn bis man so richtig mitmachen kann, vergeht immer eine Weile. Selbst sechs Monate sind schneller rum als man denkt. Den meisten gefällt das “sehr gut”.
Wer sich bislang noch unsicher war, ob Social Media (Blogs, Networks, Fotos und Videos) im Rahmen von Marken-Kommunikation Sinn machen, sollte ein paar Minuten investieren und sich die Präsentation “What the F**k is Social Media?” von Marta Kagan anschauen. Wer danach Lust auf mehr bekommen hat, findet hier noch mehr von ihr.
… denn die Marketingstrategien werden immer subtiler, schreibt Tobias Becker im aktuellen Kultur Spiegel über Sensation Marketing, Word-Of-Mouth-Marketing, Influencer Marketing, Branded Entertainment, Alternate Reality Games, Digital Billboards und User generated Advertising.
Begriffe wie “Guerilla” oder “Viral Marketing” sind ja “so last year“. Heute spricht man von “Bullshit Marketing” und “Astroturfing“. Letzterer hat es mir angetan, vor allem die Entstehung des Begriffs (die sich ja bei ersterem noch einigermaßen selbst herleiten ließe):
Bei einer Bewegung/Intiative/Kampagne, die “von unten” entsteht, spricht man von einer “Graswurzelbewegung“. Wird diese aber lediglich vorgetäuscht, z.B. indem ganz viele Mitarbeiter einer Werbeagentur Kommentare in Blogs oder Online-Medien hinterlassen, wird der Eindruck einer “Graswurzelbewegung” lediglich künstlich erzeugt. Und weil die bekannteste Marke der USA für Kunstrasen “AstroTurf” heißt, nennt man das Vorgaukeln einer spontanen Bewegung mithin “Astroturfing”.
Begriffe wie “Guerilla” oder “Viral Marketing” sind ja “so last year“. Heute spricht man von “Bullshit Marketing” und “Astroturfing“. Letzterer hat es mir angetan, vor allem die Entstehung des Begriffs (die sich ja bei ersterem noch einigermaßen selbst herleiten ließe):
Bei einer Bewegung/Intiative/Kampagne, die “von unten” entsteht, spricht man von einer “Graswurzelbewegung“. Wird diese aber lediglich vorgetäuscht, z.B. indem ganz viele Mitarbeiter einer Werbeagentur Kommentare in Blogs oder Online-Medien hinterlassen, wird der Eindruck einer “Graswurzelbewegung” lediglich künstlich erzeugt. Und weil die bekannteste Marke der USA für Kunstrasen “AstroTurf” heißt, nennt man das Vorgaukeln einer spontanen Bewegung mithin “Astroturfing”.
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