Es muss jetzt einfach mal sein: Natürlich freuen wir uns, wenn Unternehmen auf der Suche nach einer passenden Agentur bei uns anfragen. Wir wurden empfohlen - oder einfach nur gefunden. “Screening” nennt man das. Dann werden Informationen über die Agentur gesammelt, man schickt eine Eigenpräsentation oder ähnliches. Im besten Fall lernt man sich persönlich kennen. Dann stellt sich heraus, ob Thema, Menschen und die Aufgabe zueinander passen.
Woche für Woche erreichen uns per Mail oder Telefon Anfragen von potentiellen Kunden. Natürlich sind die meisten seriös und gut vorbereitet. Aber ab und zu sind welche dabei, da kann man nur den Kopf schütteln. Und weil es diesen Blog gibt und weil wir unser Amusement auch gern teilen, haben wir beschlossen, hier in unregelmäßiger Folge die absurdesten Anfragen zu veröffentlichen.
Den Anfang macht ein Brief aus der Schweiz. Brief? Ja, Brief. Obwohl das Projekt zu drängen scheint, denn am 15.1. (Eingang 17.1.) schreiben sie “Wir bedauern, Ihnen sagen zu müssen, dass wir diese Unterlagen spätestens bis zum 28.1. in Zürich haben müssen.” Aber es kommt noch besser: Keine Email-Adresse, kein Telefon, kein Fax. Nicht mal ein Name und der Grußformel. “Telefonkontakte sind vorläufig noch nicht möglich, da wir unser Kontaktbüro zur Vorbereitung aller Aktivitäten nicht persönlich besetzt halten.” Aha, verstehe. Kein Briefing, keine Nachfragen möglich - und wenn man sich für den Job interessiert, soll man einen Brief zurückschreiben. Dahin, wo keiner persönlich sitzt. Ja klar, dann machen wir uns mal schnell an die Arbeit, die Ausschreibungsunterlagen zu erstellen … denn unsere PR-Kampagne soll “die Markenbekannt und modische Kompetenz” schließlich “möglichst plötzlich entwickeln”.








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