Wer sich noch an die Toyota-Auris-Kampagne vor einem Jahr erinnern kan, hat eine ungefähre Vorstellung, was die Fahrgäste derzeit im U-Bahnhof Friedrichstraße denken müssen, wenn sie die aktuelle Converse-Kampagne sehen.
Archiv für März, 2008
Und hier kommt auch schon die etwas lustigere Notiz zum langen Osterwochenende: Ganz offensichtlich komplett egal ist der österreichischen Agentur Demner, Merlicek und Bergmann, was man über sie denken könnte.
Der Screenshot rechts gibt nur einen Vorgeschmack, richtig gut wird’s beim Klick auf “Kunden” (aber bis zum Schluss aufheben). Vielleicht sind wir nach 30 Jahren und mit mehr als 200 Mio. € Billings auch mal so weit. Fehlen nur noch 12 Jahre und etwas weniger als 200 Mio. €. Vielleicht sind Österreicher aber auch grundsätzlich schmerzfreier als Deutsche.
H&M-Effekt bei Converse’ aktueller “Connectivity”-Kampagne: Wie weiland bei Anna Nicole
Smith machen sich die Fans von Dwayne Wade, Sid Vicious und Green Day mit einem Cutter bewaffnet über die Bauzaun-Plakatierung her. Die hängt wie hier in Berlin am Rosa-Luxemburg-Platz streckenweise nur noch in Fetzen überm Zaun.
Da loben wir uns doch die Touristen rechts, die sich brav vor die Stars stellen und nur ein Foto machen. Take nothing but pictures …
“Lange galt die Torstraße nur als laut und schäbig. Dann besuchte der Sänger der Rolling Stones eine Bar. Brad Pitt kam zum Essen und Madonna zum Tanzen. Dies hatte für viele andere eine Sogwirkung. Nun öffnen dort Hostels, Galerien, Boutiquen und Bars.”
Welt am Sonntag, 16. März 2008
… den Verkehrsstau nicht zu vergessen. Morgens westwärts und nachmittags ostwärts. Und die unfreundliche Verkäuferin im Zeitungskiosk nebenan. Und die Drogenverkäuer im Weinbergspark nebenan. Erwähnten wir schon den Lärm?
Schröder+Schömbs PR ist gemeinsam mit ein paar Hartgesottenen bereits Anfang 2000 neben den Rosenthaler Platz gezogen und wusste: Wenn es im Scheunenviertel zu eng wird, ist die Torstraße nicht länger Begrenzungsmarkierung, sondern mittendrin. Happy sind wir schon immer mit der Lage (wir finden ja auch, dass es eines der schönsten Häuser ist) und vom Balkon in der dritten Etage lässt es sich prima in die Torstraßen-Schlucht hinab schauen.
“Lange galt die Torstraße nur als laut und schäbig. Dann besuchte der Sänger der Rolling Stones eine Bar. Brad Pitt kam zum Essen und Madonna zum Tanzen. Dies hatte für viele andere eine Sogwirkung. Nun öffnen dort Hostels, Galerien, Boutiquen und Bars.”
Welt am Sonntag, 16. März 2008
… den Verkehrsstau nicht zu vergessen. Morgens westwärts und nachmittags ostwärts. Und die unfreundliche Verkäuferin im Zeitungskiosk nebenan. Und die Drogenverkäuer im Weinbergspark nebenan. Erwähnten wir schon den Lärm?
Schröder+Schömbs PR ist gemeinsam mit ein paar Hartgesottenen bereits Anfang 2000 neben den Rosenthaler Platz gezogen und wusste: Wenn es im Scheunenviertel zu eng wird, ist die Torstraße nicht länger Begrenzungsmarkierung, sondern mittendrin. Happy sind wir schon immer mit der Lage (wir finden ja auch, dass es eines der schönsten Häuser ist) und vom Balkon in der dritten Etage lässt es sich prima in die Torstraßen-Schlucht hinab schauen.
Schmackhafte Speisen in weniger als 15 Minuten für mindestens zwei Personen und für weniger als 5 Euro: Darum geht es in dem neuen Kochbuch “Hostelküche”. Wer uns einen netten Kommentar schreibt, kann ein Exemplar gewinnen. Wer unbedingt ein Rätsel lösen will, kann noch dazu schreiben, wer sich hinter dem Buch verbirgt (wahlweise der Herausgeber oder die nette Kollegin auf dem Foto).
Update: Wem das mit den Kommentaren zu kompliziert ist, schreibt einfach eine Mail an uns.
Jede Menge Spaß hatten heute der Regierende und Nizar Rokbani, Gründer und Geschäftsführer der Meininger Hostel Gruppe, auf der ITB mit dem ersten Hostelkochbuch „Hostelküche – Die Rezepte unserer Gäste“.
Es geht darum, kostengünstig und ohne großen Aufwand schmackhafte Speisen zubereiten in der Küche eines Hostels. Die Gerichte für mindestens zwei Personen kosten meist weniger als 5 Euro und ihre Zubereitung dauert im Schnitt nicht länger als 15 Minuten. „Unsere Küchen sind das Herzstück unserer Häuser,“ sagt Nizar Rokbani. Ob Wasabibouletten aus Korea, panierte Hühnerbrüstchen aus der Türkei oder norwegische Müslikekse – alle Gerichte stammen von internationalen Gästen der Meininger-Häuser und sind Gästeküchen erprobt.
Wowi allerdings war irgendwie weniger an den Rezepten als an den Schlafgewohnheiten im Hostel interessiert und wollte lieber wissen, ob die da immer “übereinander oder nebeneinander schlafen” …
Studie: PR überrundet Klassik
Public Relations ist für Mittelständler wichtiger als klassische Werbung – sagt zumindest eine neue Studie des Marketing-Lehrstuhls der Universität Würzburg. Das Institut befragte mehr als 100 Unternehmen bis 1.000 Mitarbeiter, wie sie traditionelle Marketinginstrumente in puncto Glaubwürdigkeit, Wichtigkeit und Nutzungshäufigkeit einschätzen.
Ergebnis: Auf einer Skala von 1 (absolut unwichtig bzw. unglaubwürdig) bis 6 (absolut wichtig bzw. glaubwürdig) erreicht PR im Bereich Wichtigkeit 5,31 Punkte und in der Kategorie Glaubwürdigkeit 4,69. Auf Platz zwei kommen VKF-Maßnahmen (4,50 und 4,55 Punkte), gefolgt von Direktkommunikation (4,32 und 3,66 Punkte). Erst an vierter Stelle kommt die klassische Werbung mit Werten von 4,28 und 3,68 Punkten. Am schlechtesten schneidet Sponsoring (3,18 Punkte für Wichtigkeit, 3,42 für Glaubwürdigkeit) ab. Weiterlesen ‘Dass wir das noch erleben dürfen’
Seit 19 Jahren läuft die Kampagne mit der Schachtel und immer wieder überrascht sie uns. Genial. Einfach.
Die Herzen seines Publikums im Sturm erobert hat Anders Wendin alias Moneybrother bei der dritten Tour der “Jägermeiser Rock:Liga”. Jedes der fünf Konzerte konnten die Schweden für sich entscheiden. Somit sehen wir uns zum Finale am 17. Mai in Berlin wieder. Zusammen mit Therapy?, Sparta und dem Sieger aus der Gruppe D, die Ende März auf Tour geht.
Tja, das kommt dabei raus, wenn man 12 “Ikonen” nur 6 Paar Chucks gibt: keiner will drauf verzichten, keiner will sie hergeben und am Ende hängen sie da. Wie in diesem Fall am Rosenthaler Platz, genau gegenüber unserer Agentur. Und das nicht zufällig: denn S+SPR war nicht nur für die regionale Adaption der Kampagne zum 100. Geburtstag von Converse zuständig, sondern hat auch noch die deutschen Ikonen Nina Hagen und Thomas D. beigesteuert. Außerdem dabei: u.a. James Dean, Sid Vicious, Joan Jet, Dwyane Wade und Ian Curtis.
Update: Bilder von der Hängung am Rosenthaler Platz
Update II: Fotos vom U-Bahnhof Friedrichstraße bei Flickr















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