Archiv für September, 2007
Sorry, ich weiß, “schon wieder iPhone”. Aber heute mittag kam ein Freund aus den Staaten im Büro vorbei und hatte eins. Und ich muss sagen, es überzeugt in allen Punkten. Das Display ist super, die Bedienung per Touch-Screen super einfach.
Schnell ein paar Fotos gemacht, eh es wieder weg ist … noch 44 Tage.
Erst die Gerüchte, dann die versehentlich sichtbare Testwebsite, dann eine Fake-Anzeige und zuletzt kommt Vodafone auch noch mit einem Klon - doch offiziell bis zuletzt kein Wort. Jetzt ist es raus. Und dafür kam Steve Jobs tatsächlich zum allerersten Mal als Apple-Chef nach Deutschland. Verkaufsstart ist am 9. November - Details natürlich bei Apple und T-Mobile. Da mein neues K850i bis heute noch nicht eingetroffen ist, lohnt sich das für die verbleibenden 51 Tage nun auch nicht mehr. Man sieht sich dann in der Schlange vor einem T-Punkt Telekom-Shop …
Zucker macht lustig: Die Website unserer Partner-Agentur aus der 2. Etage hat ein gründliches Re-Design bekommen. Viel davon hinter den Kulissen im CMS, aber auch von vorn sieht Zucker frischer, bunter und aktueller aus.
Das machen wohl vor allem die lustigen Männchen, die sich wohl über neue Kunden und erfolgreiche Kampagnen freuen.
Übrigens gibt es Zucker auch auf MySpace. Mit hübschen Urlaubsfotos vom Team und dem aktuellen Viral-Video für die Johanniter.
“We call it Life” ist der Slogan der Image-Kampagne (Agentur: rumblefish) von Converse in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Fotos sind von dem New Yorker Merlin Bronques. Das erste Motiv ist jetzt auf der Straße zu sehen.

Wer bei der neuen Show der Wild Girls etwa nur auf der Pirsch nach nackten Tatsachen ist, der jagt im falschen Revier: Die Frauen bleiben dort bedeckt, wo es sich gehört und können weit mehr, als sich nur auszuziehen. „New Burlesque“ nennt sich dieser humorvoll erotische Tanz – seit Dita von Teese der Erfolgsimport aus den USA. Die Jägermeister Wild Girls sind die eigenwillige Interpretation des amerikanischen Vorbilds.
Ab Oktober touren zehn junge selbstbewusste Frauen durch 22 deutsche Clubs und Städte und zeigen sich von ihrer wilden Seite. Mit überraschenden Showeinlagen ziehen Peggy Pepper, Polly Poison oder Chilly Ginger die Zuschauer in ihren Bann: ob als Vampirellas, Pimp Girls oder Stewardessen. Im normalen Leben arbeiten die Mädels als Schauspielschülerin, Design-Studentin oder Steuerfachgehilfin. Doch wenn sie auf der Bühne stehen, Weiterlesen ‘The Girls are back in Town’
“Dinner im Restaurant ‘Shinok’ mit dem ehemaligen russischen Schachweltmeister Anatoli Karpov und dem Parfummogul David Tetruaschvili” und am nächsten Morgen “Abfahrt zur Datscha von Natascha und Kochen mit russischer Babuschka”: Das Programm des Presse-Incentives von “camel active” in Moskau las sich vielversprechend. Insgesamt vier Tage verbrachten Stephanie Speckmann und Anna-Marie Nauruschat mit internationalen Mode- und Lifestyle-Journalisten an der Moskwa. Hier ihr kurzer Bericht:
Moskau ist einfach Programm! Wir waren vom 2. bis 5. September mit deutschen, holländischen, finnischen, belgischen und portugiesischen Journalisten in der Stadt, die von Ganoven und Klunkern beherrscht sein soll. Klunker haben wir vorgefunden und eine
absolute Liebe zu einer sehr anderen Art von Mode (extrem tiefe Ausschnitte bei schwindelerregend hohen High Heels und viel Glitzer). Die Liebe zum Gold traf uns auch mitten auf einer 8-spurigen Straße im Stau, als ein Opa seine goldenen Beißerchen lachend im Seitenspiegel betrachtete. Weiterlesen ‘Russian Standard’
Anekdoten über die Ausschreibung von Etats erleben wir im Agentur-Alltag so einige. Insbesondere gibt es natürlich immer noch viel zu häufig den Fall der unbezahlten Präsentation - kein Honorar für die Ausarbeitung einer Präsentation, keine Beteiligung an den Kosten z.B. für Grafik oder Reisen. Eine Praxis, die nicht nur unfair ist, sondern häufig auch Ausdruck mangelnder Professionalität des Ausschreibungsprozesses. Einen besonders krassen Fall darf man diese Woche im aktuellen Spiegel lesen:
Da gibt es in Rheinland-Pfalz eine Ausschreibung, in der es um die Imageförderung des öffentlichen Nahverkehrs geht. Über 40 Agenturen haben sich schon beworben, von denen das Ministerium nicht nur Konzepte sehen will, sondern auch noch 25 EUR für die Briefing-Unterlagen. Das allein nicht genug: Intern scheint man sich schon für einen Anbieter entschieden zu haben und ist genervt von der Anzahl der Pitch-Teilnehmer. Das steht in einer E-Mail, die schlauerweise gleich mal an die sich bewerbenden Agenturen geschickt wurde:
“Noch ein Wettbewerbsteilnehmer. Ich habe schon überlegt, ob ich ihm sagen soll, dass er nicht mehr die Schnitte einer Chance hat, aber habe mich dann doch für die 25 Euro entschieden. Was machen wir eigentlich mit dem Geld? Da sind jetzt mehr als 1000 Euro reingekommen. Dafür könnten wir z. B. so eine schöne Edel-Kaffeekochanlage auch bei uns im Flur installieren. Dann musst du nicht täglich in die Kantine.”
“Wildes Video sucht kantige Band” heißt der Wettbewerb von Jägermeister Rock:Liga und MySpace, der jetzt gestartet ist und bei dem die Siegerband ein Produktionsbudget für ein Musikvideo in Höhe von € 25.000,- gewinnt.
Schröder+Schömbs PR haben die Web-Aktion konzipiert und die zwei Partner zusammengebracht, die beide Musik auf ihre eigene, unkonventionelle Art und Weise fördern. Herbert Schmitz, Jägermeister bei S+SPR: “Bei “WVSKB” ist Resonanz deutlich wichtiger als Reichweite. Die User sollen selber entscheiden, ob sie uns als Gast ihrer Community willkommen heißen, und aktiv dabei sein.”
Wie funktioniert’s? Unter www.myspace.com/rockliga haben Bands die Möglichkeit, sich mit einem Song und einer Idee für ihr eigenes Musikvideo zu bewerben. Alle Bands, die in Deutschland wohnen, Weiterlesen ‘WVSKB - Wildes Video sucht kantige Band’
Die Betreuer wechselten sich in Schichten ab, die Teilnehmer mussten durchquatschen. Ohne Punkt und Komma. Das Ergebnis von T-Mobile’s erstem Dauerquatsch-Wettbewerb? Am Sonntagabend um 21 Uhr nach 54 (vierundfünfzig) Stunden war Ende und es gab statt einem gleich vier Sieger: 2 Teams in Hamburg, 1 in Köln und zwei Mädels in München konnten sich über jeweils 10.000 Euro freuen. Und die Teams der Agenturen Do-it und S+SPR über ihren Feierabend. Rekordverdächtig.
Irgendwie voraussehbar: 23 von 32 Teilnehmern, die nach 22 Stunden Dauerquatschen noch im Rennen sind, sind weiblich. Im Bundesvergleich liegt Köln vorn: noch 7 von 10 Teams im Rennen. In Berlin sind es nur noch 2, in München noch 3 und in Hamburg noch 4.
Das Video von Samstag, 13 Uhr:
Nachtrag (Sa., 18 Uhr): Noch 11 Teams halten durch. Die Sanitäter stehen bereit.
Nachtrag II (Sa., 24 Uhr): 33 Stunden. Immernoch 11 Teams dabei.
















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