“Es gibt PR-Agenturen und Kommunikationsberatungen, mit denen kann ich als Journalist zusammenarbeiten. Weil sie einen nur bedingt hinters Licht führen wollen und weil sich einen gewissen Berufsethos pflegen. Und es gibt Läden wie die Berliner Flaskamp AG”, schreibt Handelsblatt-Blogger Thomas Knüwer am Sonntag über die am Wochenende heiß diskutierten Praktiken der Berliner PR-Agentur in Sachen Public Affairs fürs Wirtschaftsministerium.
Medienkooperationen gibt es in ganz unterschiedlichen Ausprägungen. Sie sind in anderen Bereichen der PR (Kultur, Markenprodukte, Sport) gängige Praxis. Bei der Arbeit für Ministerien, Verbänden, in allen Bereichen von Public Affairs sollte man eine gewisse Zurückhaltung üben, finden wir. Will man nicht plötzlich im Rampenlicht stehen und recht kurzfristig mal den kompletten Etat verlieren.
Den genauen Vorgang schildert der Kölner Stadt-Anzeiger am letzten Wochenende. Hier kann man auch nachlesen, wie Kooperationsvereinbarungen formuliert werden, falls man wider besseren Wissens doch einmal ähnliches plant. Nicht schlecht ist die Zeile: Als der „Kölner Stadt-Anzeiger“ das Angebot ablehnt, fordert die Agentur eine schriftliche Stellungnahme zur Ablehnung einer Kooperation mit dem Bundesministerium für Wirtschaft an.







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