“Die Lernpsychologie bestätigt empirisch, dass sich ein Thema, also auch ein Produktname, besser in das Gedächtnis einprägt, wenn es in einem emotional erregenden Kontext kennengelernt wird”, liest man in Wikipedia über den Begriff “Sex Sells” und lernt, dass er im weiteren Sinne zum “Gender Marketing” gehört. Zur Veranschaulichung gibt es ein Foto von unserer Jägermeister-Promotion (klick Bild für groß), mit der wir es nun auch noch in die Datenbank des globalen Wissens geschafft haben.
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Seid Ihr ehrlich stolz auf diese tolle Idee?
Selbst Wikipedia sagt:
…
Neueste empirische Untersuchungen melden hingegen starke Zweifel an der Allgemeingültigkeit der Aussage „Sex sells“ an.
Außerdem besteht die Gefahr des so genannten Vampir-Effekts. Tests mit speziellen Brillen haben gezeigt, dass das Objekt der emotionalen Erregung stark vom Wesentlichen ablenken kann. Das eigentlich beworbene Produkt, z. B. in Form einer Bildmarke, wird somit gar nicht mehr wahrgenommen.